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Baustellenvorbereitung
für die Einbringung der Zellulosedämmung
1. Aufdoppelungen so ausführen, daß alle Felder voneinander
getrennt sind. (Mit dem Sparren.)
2. Dampfbremse auftackern und 5 cm überlappen - Stöße
und Anschlüsse mit Spezialklebeband luftdicht und zugfrei verkleben.
Wandanschlüsse so ausführen, daß die Dampfbremse luftdicht
eingeputzt werden kann, bzw. mit Baupappenkleber luftdicht verkleben.
3. Alle nicht klar erkennbaren Felder und eventuelle Aussteifungen deutlich
kennzeichnen.
4. Nach der luftdichten Aufbringung der Dampfbremspappe die Streuschalung
anbringen. Immer in den Kanten beginnen. Max. Abstand bei Verwendung von
(10 cm breiten) Brettern 30 cm (Abstand = Pappe sichtbar).
5. Kamine im Anschlußbereich der Dämmung mit 5 cm nicht brennbarem
Baustoff ummanteln (z.B. Ytong, Perlite ohne Bindemittel oder Schaumglas).
6. Heizungs- und Kaltwasserleitungen können in der Dämmschicht
verlegt werden, müssen jedoch mit einem geeignetem Isolierschlauch
ummantelt werden.
7. Elektroschläuche zur Kondensatvermeidung immer auf der warmen
Seite der Dämmung verlegen. Nach Möglichkeit gleich zwischen
Dampfbremse und Streuschalung. Für Schalter und Stecker Hohlraumdosen
verwenden.
8. Deckenspots großräumig hinterlüften, die Ausnehmung
muß unabhängig vom Dämmstoff in F30 ausgeführt werden.
Entweder Kästen aus Gipsplatten oder abgehängte zweite Gipsplatte
montieren (5 x 5 cm Staffel als Abstandhalter). Im Hohlraum zwischen der
ersten und zweiten Platte können Kabel und Trafo untergebracht werden.
9. Nach Möglichkeit keine Gipskarton- oder Gipsfaserplatten vor der
Einbringung montieren. Innenwände mit Gipskarton vor der Einbringung
nicht verspachteln!
10. Die Einbringungsöffnungen werden bei Dampfbremsen mit Streuschalung
vom Zelluloseverarbeiter bei der Einbringung selbst geschnitten und müssen
bauseits mit dem 15 cm breiten Luftdichtungs- Klebeband verklebt werden.
Sollte über die Dampfbremse eine Vollschalung verlegt werden, so
ist das vorletzte Brett (ca. 15 cm breit) oben und unten auszulassen.
Im Bereich des ausgelassenen Brettes können die Einbringungsöffnungen
in die Dampfbremse geschnitten werden.
Bei festen Beplankungen wie luftdurchlässigen Holzschalungen oder
Holzwolleplatten (Heraklith), werden die Einbringungsöffnungen mit
10 cm Durchmesser bauseits angebracht. Position der Öffnung: 15 cm
von der Oberkante, mittig in jedem Feld. (Bei schmalen rechteckigen Feldern
z.B. über Türen ist die Öffnung an der rechten Seite mittig
anzubringen.)
Bei luftdicht plattenbeplankten Wandelementen ist eine 85 mm Bohrung 20
cm von oben, mittig anzubringen. Diese Elemente werden mit der entlüfteten
Drehdüse befüllt.
11. Sparrenfelder werden vom Spitzboden (falls vorhanden) eingeblasen.
12. Oberseite der obersten Geschoßdecke nach Absprache offen lassen
(Dämmung wird überhöht offen aufgeblasen) oder verschließen
(Dämmung wird verdichtet eingeblasen, hierfür muß mittig
ein Brett zur Einbringung frei gelassen werden).
13. Baustelle im Bereich der Dämmarbeiten zusammenräumen.
14. Wurden die Vorbereitungen mangelhaft getroffen, so werden diese bei
größerem Aufwand in Regie durchgeführt oder wenn nicht
anders möglich eine An- und Abreise in Rechnung gestellt.
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